Geschichte

Eine Erfolgsgeschichte „made in Zerpenschleuse“:
Der Autodienst Zerpenschleuse Eugen Pohl


Zerpenschleuse (mes).

Vor den Toren der Schorfheide direkt an der B 109 gelegen, arbeitete der ge­­lern­te Kfz-Me­cha­ni­ker schon zu DDR-Zeiten in dem ehe­ma­li­gen Kraft­­fahr­­zeug­­in­­stand­­set­­zung Be­trieb (KIB-Zer­pen­schleu­se).
Mit der Wende kam ein Nachfolger, die Truck-Service GmbH, welche be­dau­er­li­cher­wei­se 2001 Konkurs anmelden musste. Dies ermöglichte Eugen Pohl einen Schritt von dem er immer ge­träumt hatte – die Selbst­­stän­dig­keit. 

„Am 23. Dezember 1991 hatte ich mei­nen Mei­­ster­­brief er­hal­ten. Fast 10 Jahre später trat die Kon­kurs­ver­wal­tung der Truck-Service GmbH an mich her­an, ob ich einen Teil des Geländes erwerben wollen wür­de. Mein Traum begann in Er­fül­lung zu gehen.“, so der Kfz-Me­cha­ni­ker. Der über Nacht selbstständig ge­wor­de­ne Kfz-Meis­ter kon­nte rasch Erfolge er­zie­len. Die gün­sti­ge Lage sowie die be­ste­hen­den Kun­­­­den­kon­tak­te aus ver­gan­ge­nen Zeiten waren da­bei eben­so hilfreich wie das nötige Quäntchen Glück, sein grenzenloser Ehrgeiz und Fleiß.

„Anfangs hatte ich hier nur 500 Quad­rat­me­ter zur Verfügung. Mein Schreib­tisch samt Com­pu­ter stand mit­ten in der Werkstatt, direkt ne­ben mei­nen zwei Hebebühnen. Ich begann als ein Ein­mann­be­trieb.“ erinnert sich Eugen Pohl.

Heute, 10 Jahre später, hat sich das Klein­un­ter­neh­men nicht nur räum­lich von seinen ur­sprüng­li­chen 500qm auf circa 3000 qm er­wei­tert; der einstige Einmannbetrieb stellte auch Mit­ar­bei­ter ein. Drei Gesellen, ein Lehrling, die an vier Ar­beits­büh­nen mit Dia­log­an­nah­me pro­fes­sio­nell ar­bei­ten, sowie eine Büro- und eine Hilfskraft ge­hö­ren nun zum Team des er­folg­rei­chen Klein­­un­­ter­­neh­­mers.

Die modernste Diagnosetechnik und das Fach­wis­sen machen diese Au­to­fach­werk­statt zu ei­nem Ga­ran­ten wenn es um des „Deutschen liebstes Kind“ geht. Eugen Pohl bietet neben einer kom­pe­ten­ten Beratung und hoch­wer­ti­gen Ersatzteilen, eine fach­ge­rech­te Re­pa­ra­tur und einen um­fas­sen­den Service zu fairen Prei­sen an. Als freie Werk­statt ist der Au­to­dienst Zerpenschleuse an keinen Fahr­zeug­her­stel­ler gebunden; so können Kun­­den, so­wohl mit Neu- als auch mit Ge­braucht­wa­gen aller Fahr­zeug­mar­ken zum Au­­to­­dienst Zer­pen­schleu­se kommen. Inspektionen, War­tun­gen und Re­pa­ra­tu­ren wer­den exakt nach Her­­stel­­ler­­vor­­ga­­ben und mit Ori­gi­na­ler­satz­tei­len durch­ge­führt. Da­durch blei­ben alle Ge­währ­leis­tungs­an­sprü­che der Kunden gegenüber dem Her­stel­ler bestehen. Eine regelmäßige Über­prü­fung der „Meisterhaft – Be­trie­be“ durch die Dekra stellt die hohe Ar­beits­qua­li­tät sicher. Die Ser­vi­ce­leis­tun­gen des Au­to­dien­stes sind „Mei­s­­terhaft“ umfassend: von Ar­bei­ten an der Elek­t­rik und Elek­tro­nik über einen Kli­ma­­ser­vice und der wö­chent­li­chen Mög­lich­keit zur Haupt­­un­ter­su­chung (inkl. Ab­gas­un­ter­­su­chung) bis hin zu Ein­stel­lun­gen an der Mo­tor­elek­tro­nik.

Kunden aus der Umgebung, dem Ber­li­ner Raum, Durchreisende und örtlich Ge­wer­be­trei­ben­de ge­hö­ren zu den Haupt­auf­trag­ge­bern Eu­gen Pohls, des­sen Bet­rieb über die qualitativ hoch­wer­tig­sten Dien­­ste, die es ge­gen­wär­tig auf dem Markt gibt, ver­­fügt.
 


Neben all dem technischen „Know How“, spielt aber auch das Team eine der be­deu­tend­sten Rol­len. Ein Unternehmen lebt durch seine Mit­ar­bei­ter. Der langjährigste Weg­beg­lei­ter, Rene Schulz (seit 2002), unterstützt das Team mit au­ßer­or­dent­li­chem Fleiß, viel Ein­fall­sreich­tum, sowie ho­her Verlässlichkeit.  Kai Matthies (seit 2008), ei­ner der besten Lehr­lin­ge seines Jahrganges 2010/2011, leistet auch einen großen Beitrag. Jüng­stes Mitglied, Nico Wodrich (seit 2009), steht seinen Kollegen in nichts nach; mach­­te sich bin­nen weniger Mo­na­te, durch sein Fachwissen im Bereich der neusten Diagnosetechnik, zu ei­nem ebenfalls unverzichtbaren Mitarbeiter. Arno Gen­ge bringt allsein Wissen und Können in den seid 2013 zusätzlichen Hausmeisterservice mit ein. Ebenso beteiligt sich die Familie überdies am Ar­beits­all­tag. Seine Schwiegermutter, Han­ne­lo­re, ist unermüdlich an jedem Tag vor Ort; unterstützt das Team und die Kun­den. Auch seine Ehefrau Pet­ra, die das Leben an seiner Seite und für die Werk­­statt ge­wählt hat, ar­­bei­­tet mit dem Chef sechs Tage die Woche, beinahe das gesamte Jahr über.

„Euch will ich von Herzen danken. Vor allem aber auch meinen treuen Kunden und Ge­schäfts­part­nern. Ohne Euch wäre dieser Traum nie wahr ge­wor­den.“, so Eugen Pohl.
In seiner wenigen Freizeit engagiert sich der Wert­­statt­­be­­sit­­zer auch in der Gemeinde Zer­pen­schleu­se. Als begeisterter Freizeitsportler liegt ihm unter anderem der Fuß­ball­vereins SG Mi­ner­va Zer­pen­schleu­se am Herzen, wel­chen er als Hauptsponsor un­ter­stützt. Die örtliche „Kita Eich­hörn­chen“ wird regelmäßig mit diversen Sach- oder Geld­spen­den be­dacht; auch an der Mit­fi­nan­zie­rung der Kirchturmbeleuchtung der Evan­ge­li­schen Gemeinde ist er maßgeblich beteiligt.

Neben allem Ernst ist der Kfz-Meister auch für et­was Spaß zu haben; er paddelt beim all­jähr­li­chen Drachenbootrennen in der Mann­schaft der „Trö­del­frö­sche“ gern mit und ist so ein fes­tes Mit­glied der Zerpenschleuse Ge­mein­de. Sein Traum wurde wahr. So wie sein Ju­gend­idol Bruce Springsteen es besingt: „Everyboby wants to be the man at the top.“ – Eugen Pohl is a man at the top.

Die Jubiläumsfeier zum 10jährigen Bestehen fand am Samstag, den 6. August, auf dem Ge­län­de des Autodienstes Zerpenschleuse statt.
Für alle Kunden, Wegbegleiter und Neugierige wur­­de an diesem Tag die Werk­statt­pfor­ten weit ge­öff­net.


Für das leibliche Wohl der Gäste wurde na­tür­lich auch gesorgt. Für die Kleinen stand das Tram­po­lin­sprin­gen und das Tor­wand­schie­ßen, für die Gro­ßen ein Seg­way­par­cour zur Ver­fü­gung.
Los ging es um 10 Uhr. Das Ende war für etwa 15 Uhr eingeplant.

Die Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr – Samstag von 9 bis 13 Uhr.